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Fukushima Daiichi

Die AVES Zug zur Katastrophe in Japan
 
Unser Mitgefühl gilt den von dieser gewaltigen Naturkatastrophe schwer getroffenen Menschen in Japan. Wir können nur ahnen, welches Leid diesen Menschen widerfahren ist.
 
Die Aktion für vernünftige Energiepolitik der Schweiz (AVES) kann zurzeit keine Kommentare zu den Auswirkungen des Erbebens und der Tsunamis auf das stark betroffene Kernkraftwerk Fukushima I und eventuell weitere Kernkraftwerke abgeben. Die Nachrichtenlage ist vorläufig zu unklar, um irgendwelche Folgerungen zu ziehen und Stellungnahmen abzugeben. Kein Verständnis haben wir für jene, die aus dieser Katastrophe politisches Kapital schlagen wollen, ohne dass das wirkliche Geschehen nur einigermassen überblickbar ist.
 
Sachlichkeit muss wieder einkehren!
 
Deshalb finden wir den Entscheid von Bundesrätin Doris Leuthard richtig, dass das Rahmenbewilligungsverfahren für den Bau von zwei neuen Kernkraftwerken vorläufig sistiert wird. Bis Ende März 2011 hätten die Kantone im Rahmen einer Vernehmlassung ihre Haltung zum Bau dieser Ersatz-Kernkraftwerke dem Bund bekannt geben müssen. Nach dem Geschehen im Kernkraftwerk Fukushima wäre es unklug, am bisherigen Zeitplan festzuhalten. Es ist sicher richtig und von grosser Bedeutung, zunächst ein klares Bild über die Naturkatastrophe in Japan und deren Auswirkungen auf die betroffenen Kernkraftwerke zu gewinne.